THEO ILICHENKO IST EINE*R VISUELLE*R KÜNSTLER*IN, FILMEMACHER*IN UND PERFORMER*IN
Theo arbeitet mit hybriden Formen von Film, Performance, Installation und Text und entwickeln Projekte mit dokumentarischem, ortsspezifischem und kollaborativem Ansatz, die persönliche Perspektiven und heterogene Stimmen auf polyphone Weise zusammenführen.
Theos Praxis ist geprägt von der lokalen AIDS-Krise und staatlicher Gewalt im Herkunftsland Russland sowie später von Migration und Krieg und hybriden Identität als queere*r Migrant*in mit einem Hintergrund, der mehrere Minderheiten vereint. Theo arbeitet mit experimentellen dokumentarischen Formen, polyphonem Erzählen und dem erotischen bewegten Körper als affektiven Medien von Care, delegierten Trauer, Zeugenschaft und kulturellem Gedächtnis aus der Position einer*eines Liebenden, Fürsorgenden und Überlebenden.
Theos künstlerische Praxis erforscht Trauer, geschlechtsspezifische Gewalt, diasporische, queere und trans Erfahrungen, Bildproduktion als Care und Widerstand gegen Verlust sowie DIY community-basierte Rituale. Mit einem Fokus auf affektive Politiken und Ethiken visueller Repräsentation beschäftigt sich Theo mit sozialen Bewegungen, selbstorganisierten Communities und Formen des Zusammenkommens, Utopien unter postsowjetischen Bedingungen sowie mit Groteske, Zelebrieren und Glamour als Protest in marginalisierten Gemeinschaften.
Theo studierte Art in Context an der Universität der Künste Berlin, Bildende Kunst und Philosophie am Bard College Berlin, Film an der russischen staatlichen Filmhochschule VGIK und erhielt eine Ausbildung in Tanz, Performance und Physical Theatre. Theos Projekte wurden international sowohl in Community Spaces als auch in etablierten Institutionen gezeigt.
Theo arbeitet regelmäßig im politischen Dokumentarfilm und haben einen Hintergrund in der sozialen Arbeit mit Geflüchteten, Migrant*innen und Überlebenden geschlechtsspezifischer Gewalt.
Built with Berta.me